Ein Bericht vom Hohenloher Tagblatt, Ausgabe 28.08.2020

Die schmucke Gaststätte im historischen Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft zum Spitalareal, gehört mittlerweile zweifelsfrei
zu den bekanntesten Adressen in Sachen gepflegter Gastwirtschaft in der Horaffenstadt.

Das liegt nicht nur daran, dass das bauliche Ensemble heute mit zu den schönsten Stadtansichten zählt, sondern ist auch der Tatsache geschuldet, dass sich der Betrieb als Vertreter gepflegter Atmosphäre und anspruchsvoller Vertreter hohenlohisch-fränkischer Küche über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht hat. Dass das sechsköpfige Team um Pächter Maik Theile hat sich zudem bei vielen Crailsheimern den Status der heimeligen Stammkneipe erarbeitet, was unter anderem auch darauf gründet, dass der Biergarten des „Bullinger Eck“ schon immer eine beschauliche Atmosphäre verstrahlte.

Auf diesem Feld hat der erfahrene Gastronom nun noch einmal nachgelegt. Über die Sommerzeit wurde der Außenbereich deutlich erweitert. Maik Theile, der das Lokal nun bereits im achten Jahr erfolgreich betreibt, sah die harten Einschnitte durch die Corona-Pandemie auch als Chance, um den Betrieb weiter zu entwickeln. „Ganz unfreiwillig hatten wir plötzlich viel Zeit zum Nachdenken“, blickt Maik Theile auf das zurückliegende Frühjahr zurück:
„Der Shutdown hat uns voll erwischt. Über acht Wochen keinen Cent Umsatz. Trotzdem, wollte ich das Lokal perspektivisch weiter voranbringen.“ Mit dem Gedanken, die Außengastronomie zu vergrößern, spielte der leidenschaftliche Gastwirt schon geraumer Zeit. Doch gerade in der Krisenzeiten zusätzlich Geld in Hand zu nehmen, um auszubauen, wollte natürlich auch gut überlegt sein. Die Entscheidung für die Erweiterung des Biergartens war dann aber doch schnell getroffen, auch wenn die Vergrößerung zunächst weitaus kleinflächiger ausfallen sollte. Maik Theile: „Ursprünglich sollten
nur ein paar Quadratmeter dazukommen, doch dann haben wir uns dazu durchgerungen, mit Unterstützung der Verpächterfamilie Fach, das Vorhaben richtig anzupacken.“ Dabei war eine gewisse Eile angezeigt, galt es doch die Sommermonate wirtschaftlich zu nutzen. Zum einen wegen der Abstandsregelungen, die eine ökonomisch sinnvolle Zahl an Gästen nur auf größerem Raum zulassen und zum anderen, um zusätzlichen Platz für mehr Gäste zu schaffen. Denn zuvor waren die Kapazitäten des Biergartens relativ schnell erschöpft. Mit dem Crailsheimer Start-up-Unternehmen „Frank
Schnell Gartendesign“ war zudem ein Betrieb gefunden, der die Ideen und Vorstellungen auch „schnell“ umsetzen konnte. Frank Schnell machte seinen Namen bei der Umsetzung zum Programm. In nur drei Wochen bekam das bekannte Postkartenmotiv „Bullinger Eck“ durch die Ausgestaltung des neuen Biergartenbereiches ein kleines Face-Lifting. Die dominierende Naturstein-Optik wurde ganz bewusst so gewählt, um eine Harmonie zur Stadtmauer
herzustellen. Abgerundet wie die Grundmauern eines Stadtturms, ergibt sich ein feines Zusammenspiel aus dem neuen Biergarten auf der linken Seite und der Fortsetzung der historischen Stadtmauer auf der rechten Seite. Mit Edelkies wurde zudem ein echter Biergartenbelag gewählt. Beleuchtungsakzente und Feuertische bilden das gestalterische I-Tüpfelchen in Sachen Wohlfühlatmosphäre. Die Gestaltung des Biergartens ist für Maik Theile auch die äußere Fortschreibung des Credos auf der Speisekarte: „Für Kenner, Genießer, Entdecker und für unsere Crailsheimer“.

Kulinarisch wird geboten, was der Gast wohl von einem Biergarten erwartet. Die Palette reicht dabei von Vesper
über die Käsespätzle, Rostbraten und den Klassiker Schnitzel bis zu saisonale Spezialitäten wie frischen Pfifferlingen, Wildgerichten oder knusprigen Backhendl.

Bullinger Eck

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Quelle: Hohenloher Tagblatt

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